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1. Interaktiver virtueller Schießstand (Schießkino) Bergische Landstraße 528
So geht`s:
Womit kann geschossen werden?
Jäger können mit Ihren eigenen Waffen trainieren. Dazu sind außer der Waffe Jagdschein, Waffenbesitzkarte und Pufferpatronen mitzubringen. An den Lauf wird dann mit einem Magneten ein Laserpointer befestigt, der auf den Körperschall des Abzugsmechanismus reagiert. Mit fünf Probeschüssen werden Laser und Zieleinrichtung kalibriert. Der Computer rechnet dann bei dem Training Abweichungen von Ziel und Treffpunktlage automatisch um.
Ich habe ein Repetiergewehr, eine Schrotflinte und einen Revolver zu Dekorationswaffen mit Lasertechnik umbauen lassen, die Sie zum Simulationstraining mieten können.
Welche Ziele können beschossen werden?
Wild aller Art, ruhig stehend, langsam ziehend oder hoch flüchtig. Alle Arten von sportlichen Scheiben, statisch oder dynamisch.
Der Jäger/die Jägerin sieht sich durch realistische Szenarien wie in freier Wildbahn mit der Frage konfrontiert, ob er/sie einen sicheren und tierschutzgerechten Schuss anbringen kann oder nicht.Es gibt keine Probleme mit dem Immissionsschutz, kein Lärm, keine Bleibelastung, keine Kosten für Munition, keine Vereinsmitgliedschaft nötig und wer mit den Leihwaffen schießt benötigt weder Jagdschein, noch Waffenbesitzkarte oder Waffenschein.
Was kostet das Laser-Schießen?
Einführungspreis: Die erste Stunde 100.-€ für bis zu 6 Teilnehmer, jede weitere Stunde 75.-€
Terminabsprache nach Vereinbarung. Tel: +49 172 2015921
www.schießkino.am-neuenhaus.de
2. Neuer Reitpferdestall am Heckefeld
In der Vergangenheit ist sowohl in der Lokalpresse als auch durch Falschdarstellungen der Eindruck entstanden ich Peter Kuhles, Landwirt in Düsseldorf würde die Nachbarn und die Verwaltung nur ärgern wollen.
Hier können Sie nachlesen warum ich was tun muß.
Wer ist ein Landwirt?
Die Eigenschaft als Landwirt ergibt sich nach der Definition des BMELV aus der Verwendung der Arbeitszeit und auch dem erwirtschafteten Einkommen aus der landwirtschaftlichen Tätigkeit; (Haupterwerb: > 50% bei beiden Kriterien; Nebenerwerb < 50% allerdings deutlicher Anteil des Einkommens aus Landwirtschaft im Verhältnis zum Gesamteinkommen).
Warum wir den Reitstall bauen müssen.
ich bin Landwirt und bewirtschafte mit meiner Familie seit 1973 einen landwirtschaftlichen Betrieb am Stadtrand von Düsseldorf. Die Familie meiner Frau ist seit 1904 auf diesem Hof.
Obwohl die Stadtverwaltung der Stadt Düsseldorf mir noch 1976 bescheinigt hat, das alle notwendigen Betriebsgebäude errichtet werden können um den landwirtschaftlichen Betrieb lebensfähig zu halten, verweigert mir diese Stadtverwaltung die notwendigen Baugenehmigungen, setzt sich über Verwaltungsgerichtsurteile hinweg und versucht mit allen Ihr zur Verfügung stehenden Mitteln uns auch wirtschaftlich zu ruinieren und zur Aufgabe zu zwingen.
Tatbestände:
Um den landwirtschaftlichen Betrieb existenzfähig zu halten, habe ich Bauvoranfragen für einen Hähnchenstall, Schweinemaststall und einen neuen Hühnerstall gestellt, alle wurden von der Stadtverwaltung abgelehnt.
Auch die Errichtung einer Solaranlage auf dem Dach der landwirtschaftlichen Mehrzweckhalle wurde abgelehnt, die Voranfrage für eine Biogasanlage, und Windkraftanlage wurden einfach nicht bearbeitet bzw. aus Gründen des Landschaftsschutzes abgelehnt.
Die von mir gestellten Anträge zur Anlage einer Weihnachtsbaumkultur und Errichtung einer teichwirtschaftlichen Anlage wurden ebenfalls aus Gründen des Natur- und Landschaftsschutzes abgewiesen.
Wegen der immer näher rückenden Wohnbebauung habe ich den an den Hof grenzenden Bebauungsplan mit einer Normenkontrollklage angegriffen, da die Interessen des landw.Betriebes nicht berücksichtigt worden waren. In seinem Urteil hat das Oberverwaltungsgericht Münster den Bebauungsplan für nichtig erklärt und der Stadt Düsseldorf gleichzeitig aufgegeben zum Schutz des Hansenhofes 200 Meter um die Hofstelle von weiterer Wohnbebauung freizuhalten.
Die Stadt Düsseldorf hat sich aber ohne Notwendigkeit über dieses OVG Urteil hinweggesetzt und 50 Meter in Richtung Westen eine Baugenehmigung für ein Einfamilienhaus erteilt. Mein Widerspruch wurden einfach nicht bearbeitet.
Auch ein neuer Bebauungsplan der im 200 Meter Bereich nach Osten gelegen ist, wurde vom OVG Münster für ungültig erklärt.
Als wenn diese Probleme, die mir die Stadt Düsseldorf bei der ordnungsgemäßen Ausübung des auf Generationen angelegten landwirtschaftlichen Betriebes nicht schon genug wären, hat sie mir im Herbst 2004 die mehr als 400 Jahre alte Zufahrt zu den Ackerflächen gesperrt und mir einen unbefestigten, rechtlich nicht gesicherten und für landwirtschaftliche Abfuhrfahrzeuge unzureichenden Ackerrandstreifen als Ersatzzufahrt zugewiesen.
In 2005 hat sie mir dann eine hofnahe Weide, die wir bisher für unseren Betriebszweig Pferdezucht nutzen konnten, gekündigt, so dass wir diesen Betriebszweig zukünftig mit einer Betriebszweigaussiedlung "Pensionspferdehaltung" neu erstellen müssen. Die hierfür notwendigen Bauanträge wurden 2008 wie üblich abgelehnt.
Seit 1989 betreiben wir den landwirtschafltichen Betreibszweig „Urlaub auf dem Bauernhof“ und haben dazu die ehemaligen Gesindezimmer renoviert. Mit Androhung einer Gebäudeversiegelung hat die Stadt Düsseldorf uns die weitere Nutzung der Gebäudeteile für diesen Betriebszweig 2x untersagt. In dem anschließenden verwaltungsgerichtlichen Verfahren haben wir uns in einem Vergleich verpflichtet bis Ende 2004 Bauzeichnungen für alle Gebäude auf dem Hansenhof zu erstellen, da es in den Hausakten der Stadt Düsseldorf keine Bauzeichnungen gibt. Die Stadt Düsseldorf hat sich im Gegenzug verpflichtet, diese Bauanträge wohlwollend zu prüfen. Sie hat die Nutzungsänderung dann "wohlwollend abgelent".
Im November 2009 ist die Stadtverwaltung vom Verwaltungsgericht Düsseldorf verpflichtet worden die Gästezimmer zu genehmigen. Bis heute liegt die Genehmigung aber immer noch nicht vor.
Das Reitstallkonzept von Eva Kuhles:
Artgerechte Pferdehaltung
Wären Pferde in ihrer natürlichen Umgebung, der Steppe, würden sie in einer Herde leben und als Lauftiere sich bei ihrer Futtersuche auf einer ständigen Wanderung befinden. Dadurch sind die Tiere den ganzen Tag lang in einem selbst definierten Tempo in Bewegung. Sie sind Dauerfresser, nehmen über den ganzen Tag verteilt Futter auf, fast ausschließlich in Form von Raufutter.
Um den Leistungen heutzutage in Reitsport und Zucht nachzukommen, ist es nötig die Pferde zusätzlich mit Kraftfutter zu füttern. Eine große Portion Kraftfutter kommt dem Verdauungssystem des Pferdes aber nicht entgegen, „da es dafür nicht geschaffen ist“.
Sie leben gern in offenem, einsichtigem Gelände, um eine Gefahr schnell zu erkennen und zu flüchten. Sie leben nicht in Boxen oder Buden, denn sie sind keine Höhlenbewohner. Sie sind also Herdentiere, die aufeinander wachen, sich von Raufutter ernähren, in ständiger Bewegung sind und bei Gefahr flüchten.
Unser Stallmodell:
Wir versuchen dem Pferd als Lauf- und Herdentier sowie als Dauerfresser gerecht zu werden, indem wir eine Unterbringung schaffen, in der das Pferd sein Kraftfutter mit Hilfe einer computergesteuerten Fütterung bis zu 20 mal pro Tag in kleinen Portionen aufnehmen kann, um dem Verdauungssystem des Pferdes gerecht zu werden. Kraftfutterabgabe, Heuraufe und Wasser sind möglichst weit voneinander entfernt gelegen, damit die Tiere einen Anreiz zur Bewegung bekommen von der Heuraufe zum Wasser und zum Kraftfutter zu gehen, welches die natürliche Wanderung der Futtersuche imitieren soll. Durch die häufigen Fütterungsintervalle des Kraftfutterautomaten, werden die Tiere ermuntert die „Wanderung“ zu den einzelnen Futterstationen des öfteren anzutreten, was zugleich dem Verdauungstrakt des Pferdes als Raufutterfresser entgegenkommt. Durch Einrichtung dieser Funktionsbereiche in entsprechender Größe für Gruppen, wird es dem Pferd als Herdentier gerecht. Die Tiere können so auch ihr Sozialverhalten ausleben. Dies kann jedoch nur ohne Probleme geschehen, wenn der Gruppe genügend Platz zur Verfügung steht, so dass rangniedere Tiere ranghöheren ausweichen können. Dies ist elementar für die Harmonie in einer Gruppe.
Pferde können sich an extreme Temperaturen und auch Temperaturschwankungen gut anpassen. Auch Regen oder Schnee tut ihnen nichts. Hier ist allerdings die Rede von Schauern und nicht von Dauerregen. Sie müssen trocknen können und auch ihre Hufe dürfen nicht permanent im Nassen stehen. Ständige Nässe könnte zu bakteriellen Infektionen im Huf- und unteren Beinbereich führen.
Wir planen den ständigen Bewegungsraum für die Gruppen unter einem Dach anzulegen, um eine wirtschaftliche und umweltfreundliche Entmistung zu gewährleisten. Die Tiere sollen sauber und trocken stehen.
Aus Gründen der Wettbewerbsfähigkeit sind Reithallen, Reitplätze, Sattelschränke, Putzstellen und Aufenthaltsräume für die Reiter erforderlich.
Es sind auch 2 Mitarbeiterwohnungen unbedingt erforderlich. Kein vernünftiger Landwirt würde 80 Pferde ohne Aufsicht lassen.
Um dem Pferd als Freilufter nachzukommen, möchten wir diese eben erwähnte Überdachung nicht mit Wänden schließen, sondern temperaturecht offen lassen. Windschutznetze können bei Bedarf geschlossen werden, um starken Zugwind zu verhindern.
Unmittelbar um diesen Standort liegen die Ackerflächen, wo die Tiere bei entsprechender Witterung, die den Boden nicht Schaden nehmen lässt, laufen und fressen sollen. Da unter den hiesigen Klimabedingungen dieser Weidegang nicht ständig gewährleistet werden kann, muss der Gruppenauslauf die oben erwähnte Größe aufweisen, mindestens 60qm/Tier und überdacht sein.
Immissionsgutachten haben ergeben, daß Geruchs-, Geräusch- und Staubgrenzwerte zur benachbarten Wohnbebauung nicht mal die Hälfte der zulässigen Grenzwerte erreichen.
Deshalb haben wohl auch die an der Bauvoranfrage für den Reitstall beteiligten Stellen der Stadtverwaltung Düsseldorf dem Bauvorhaben zugestimmt, bis sich dann in einer handschriftlichen Notiz vom 18.07.2008 plötzlich der Vermerk „Ablehnen!" findet. Wer das geschrieben hat erschließt sich nicht aus der Aktenlage, wird aber vielleicht vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster geklärt werden, aber vermutlich erst nächstes Jahr.
Wir vom Hansenhof hoffen mit diesem Beitrag zur Versachlichung der Reitstalldiskussion beigetragen zu haben.


